Einstein revisits Humboldt

Vom 4. bis zum 6. November hielt sich auf Einladung von Prof. Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin, und Prof. Jürgen Renn, Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte, eine Delegation von ca. 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, (Post)Doktorandinnen und (Post)Doktoranden des "Einsteinzentrums" der Hebräischen Universität Jerusalem in Berlin auf, um die bisherige Tätigkeit des Zentrums vorzustellen.

Im Kinosaal der Humboldt Universität, in dem Einstein einst seine Vorlesungen gehalten hatte, präsentierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Jerusalem ihre Forschungsergebnisse aus den Fachrichtungen Einsteins: Astrophysik, Kosmologie, Geistes- und Sozialwissenschaften sowohl dem Fachpublikum als auch der geladenen Öffentlichkeit.

Die Grußworte der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, des Leiters des Einsteinzentrums, Prof. Hanoch Gutfreund, des Direktors des Max-Planck-Instituts, Prof. Renn, des Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Markschies, sowie die Eröffnung des anschließenden Empfangs durch den Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Jürgen Zöllner, führten eindrucksvoll vor Augen, wie das
Einstein-Zentrum mit der Wissenschaftsszene vernetzt ist. Sie zeigten darüber hinaus auf, welche Perspektiven sich für zusätzliche Kontakte zwischen den Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern aus beiden Ländern bieten.

Zur Festveranstaltung gehörte auch die Überreichung der Universitätsmedaille der Humboldt-Universität an den 98 Jahre alten Schriftsteller Hans Keilson. Er ist ehemaliger Student der Humboldt Universität und der letzte noch lebende Schriftsteller, dessen Werk unter dem Nationalsozialismus aufgrund seiner jüdischen Herkunft verboten und verbrannt wurde.

Der dreitägige Besuch des Einsteinzentrums an der Humboldt Universität wurde vom BMBF unterstützt.

Weitere Informationen: http://www.hu-berlin.de/